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Wandern für Dicke

 

Die Gluthitze, (ja sogar noch im Oktober dieses Jahr 😉) die einem selbst bei minimalistischen Bewegungen die Schweißperlen auf die Stirn treibt, ist längst vorbei. Der Herbst berauscht unsere Sinne mit prächtigem Farbenspiel und einer milden Sonne. 

 

 Jetzt sind wir ja noch so richtig mittendrin, in der herrlichsten Wandersaison im Jahr.

Gerade für diejenigen unter uns, die Sport im Freien lieben, aber Schwimmbäder und Strände meiden, weil sie sich nicht so gern im Badeanzug präsentieren - oder schon allein beim Gedanken daran im Sommer eine Wanderung zu machen, einen Hitzschlag bekommen - ist die Herbstsaison ideal um sich in der Natur fit und gesund zu halten. Wie wissenschaftlich und auch durch zahllose „Selbstexperimente“ bewiesen, ist ein Spaziergang im Wald ein Riesengewinn für das körperliche und geistige Wohlbefinden eines Menschen. Frische, aromatische mit Terpenen (sekundäre Pflanzenstoffe) angereicherte Luft, durchströmt unsere Lungen und stärkt unser Immunsystem. Sogar die Anzahl unserer natürlichen Killerzellen, die uns gegen Krebserkrankungen schützen, erhöhen sich nach einem Tag im Wald und diese Wirkung hält auch ca. eine Woche lang an.

 

Auch unsere Sehnen, Bänder, Gelenke und Muskeln stark gemacht. Unsere Sinne im Allgemeinen, werden geschärft - wenn wir es zulassen. Eine (Alltags)Last fällt von uns ab. Denn ein Waldspaziergang senkt nicht nur die Stresshormone Cortisol und Adrenalin, sondern aktiviert auch den Nerv der für Ruhe und Regeneration zuständig ist (Parasympathikus). Der Blutdruck sinkt und sogar Schmerzen können durch die Senkung der Stresshormone gelindert werden.

 

Deshalb fühlen wir uns am Ende einer Wanderung, auch wenn körperlich (angenehm) müde, meist erholt und glücklich!

Gerade für Menschen mit Übergewicht, kann Wandern eine tolle Sportart sein, die ihre Gelenke, Sehnen usw. nicht überstrapaziert und trotzdem die Muskeln wachsen lässt. Natürlich ist es wichtig, nicht gleich von 0 auf 100 Vollgas geben zu wollen. Man kann sich nicht erwarten, untrainiert gleich einen Gipfel zu erklimmen, oder an nur einem Tag, was weiß ich wie viele Kilometer, über Stock und Stein durch die Gegend zu laufen!

 

Trotzdem kann man mit einer guten Vorbereitung wunderschöne Wanderungen erleben (am schönsten natürlich mit Familie, Freunden und Gleichgesinnten) und so ganz nebenbei, während man die Natur genießt, den Stoffwechsel ankurbeln, Stress und Kalorien abbauen und sein Immunsystem stärken.

 

 

"Hier unsere Tipps für unbeschwerte Wanderungen:

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  • Die Route genau planen. Nicht zu anspruchsvoll, lieber mit „kleine Schritten“ beginnen und sich langsam, mit jeder weiteren Wanderung steigern

 

  • Wettervorhersagen studieren und auf Warnungen, oder Rat von erfahrenen Einheimischen - besonders bei Bergtouren - hören!

 

  • „Der Weg ist das Ziel!“ Also nicht wie ein „Wahnsinnniger“ durch die Gegend rennen, sondern die Natur auf sich wirken lassen und genießen.

 

  • Auf alle in der Gruppe Rücksicht nehmen, auf Alter, Konstitution, Gesundheitszustand etc. und natürlich auch dementsprechend die Route planen. Bitte auch kein falscher Stolz! Lieber eine kleine Route durch den Wald, als bei einer ehrgeizigen Bergbesteigung ums Leben kommen

 

  • Im Rucksack, außer dem obligatorischen Taschenmesser und einer schmackhaften gesunden Jause, natürlich genug zu trinken, aber auch eine Kühlsalbe für Insektenstiche/Verstauchungen/Prellungen mit dabeihaben. Außerdem kann es nicht schaden Pflaster, Sonnenschutzlotion, Sonnenbrille, Regenjacke (Wetter kann sich gerade am Berg sehr rasch ändern) Kopfbedeckung, eine Weste und ein Repellent (Zecken- und GelsenSpray) in den Rucksack zu verstauen. Damit der Rucksack nicht zu schwer wird, gibt es heutzutage, wiederauffüllbare Silikon-Trinkflaschen die man sogar nach Gebrauch zusammenrollen kann, aber auch ultraleichte Regenjacken, Fleece-Westen, oder Softshelljacken.

 

  • Für Wanderungen in einer Klamm, neben einem Bach etc., wo man seine Füße eventuell ein wenig abkühlen kann, empfiehlt es sich auch ein kleines (Gäste-)Handtuch, ein zweites Paar Socken und einen wasserfesten Beutel dabei zu haben. So kann man sich ein wenig abkühlen (vorausgesetzt die Temperaturen sind nicht schon zu sehr gesunken) und erfrischt weiterwandern. Einfach herrlich!

 

Selbstverständlich ist die richtige Ausrüstung eine wichtige Voraussetzung. Sehr wichtig sind passende Schuhe. Natürlich braucht man für leichte Touren nicht gleich Profi-Wanderschuhe. Aber es sollten trotzdem atmungsaktive, wasserfeste Schuhe mit guter Profilsohle sein, in denen man sich sicher keinesfalls eingeengt fühlen darf. Bei An- und Abstiegen, kann man gerne auf Trekkingstöcke zurückgreifen um Knochen und Gelenke nicht zu sehr zu belasten. Diese Stöcke geben einem, durch Unterstützung des Gleichgewichts, mehr Trittsicherheit. Außerdem kann man damit, auch eventuell anzutreffende Bären verjagen. Na Spaß beiseite, bis jetzt sind mir höchstens Heidel- und Brombeeren im Wald begegnet 😉

 

 

Generell kann man sagen, dass jede Jahreszeit ihre Reize hat und eine Wanderung (fast) immer möglich ist, wenn nicht gerade ein Unwetter herrscht. Die gesundheitlichen Vorteile liegen klar auf der Hand! Also schnürt eure Wanderschuhe und auf geht’s…

 

 

 

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