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Tee

„Tee trinken und abwarten“…

Diese Aussage, hat wahrscheinlich schon der eine, oder andere von uns zu hören bekommen, als er sich sorgenvoll, oder ungeduldig, über mögliche, bevorstehende Ereignisse geäußert hat.

Dieser Spruch ist bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts bekannt und sollte, wie man heute vermutet, ungeduldige Kranke dazu ermahnen, gelassen ihr heilendes Kräutergebräu schlürfend, auf die Genesung zu warten.

 

Ganz sicher ist man sich zwar nicht, über die Herkunft dieses Ausspruchs, aber auf jeden Fall versteht man auch heute noch, was damit gemeint ist. Man soll Geduld haben, braucht nicht beunruhigt zu sein, beziehungsweise man kann getrost die weiteren Geschehnisse abwarten. Und Tee kann tatsächlich dabei helfen geduldiger, oder zumindest entspannter zu sein.


Tee ist eigentlich ein „Allroundgetränk“. Er kann uns an einem kalten Tag wärmen, oder uns als Eistee an einem heißen Sommertag erfrischen. Er hilft bei allerlei Beschwerden, egal ob der Hals kratzt, der Bauch drückt, wir uns schlaflos zwischen den Laken wälzen, oder nur etwas Entspannung brauchen u.v.m. Zum Beispiel hilft vielen eine Tasse Käsepappeltee, meist schnell und zuverlässig gegen Magenschmerzen. Natürlich sollte man bei ernsten Beschwerden zur Sicherheit immer einen Arzt aufsuchen. Aber auch wenn der Doktor bereits eine Diagnose gestellt hat und wir Medikamente einnehmen müssen, können wir in der Apotheke unseres Vertrauens, nach Tee(- Mischungen) fragen (die keine Wechselwirkungen mit den einzunehmenden Medikamenten haben!) - oder sogar eine zum Anlass passend, extra für uns persönlich mischen lassen - die die Heilung unterstützen und unser Wohlbefinden fördern. Nicht nur in der Apotheke, auch im gut sortierten Drogeriemarkt kann man feine Mischungen finden und sich beraten lassen. Spezielle Teefachgeschäfte stehen selbstverständlich auch zur Verfügung. Es lohnt sich jedenfalls auf eine gewisse Qualität zu achten!


Doch es gibt Teesorten, die wir eigentlich immer vorrätig haben sollten zum Trinken, für Dampf- und Sitzbäder, oder für Kompressen usw., um uns bei kleinen Wehwehchen selbst zu helfen. Eines müssen wir noch klarstellen: hier geht es nicht um Tee im klassischen Sinn, der ja aus Teeblättern zubereitet wird, sondern um Kräuteraufgüsse, die aber im Allgemeinen als Kräutertee bezeichnet werden.
Hier eine kleine Auflistung einiger Basics:

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Kamille (echte) wirkt antibakteriell, krampflösend und beruhigend

Anwendungsgebiete:
Krämpfe (zb. Periodenkrämpfe), Magen- und Verdauungsbeschwerden, Akne oder Hautentzündungen, Ekzeme etc., Nesselsucht (wenn man zB. unter Histamin Unverträglichkeit leidet), bei Schnitten und Verletzungen, Schleimhautentzündungen (aller Schleimhäute), Nebenhöhlenentzündungen und generell Erkältungen, (zum Inhalieren und als Tee), Haarschuppen und Sonnenbrand (mit abgekühltem Tee waschen), hilft auch bei Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen und einiges mehr

 

Thymian - Thymian wirkt antibakteriell, beruhigend, desinfizierend, entzündungshemmend, geburtserleichternd, krampflösend, pilztötend, schleimlösend, schmerzstillend, schweißtreibend und tonisierend

Anwendungsgebiete:

Entzündungen im Mund- und Rachenraum (gurgeln). Auch sehr gut als Tee bei Erkältung und Atemwegserkrankungen. Sogar als Badezusatz wirksam.

 

 

Fenchel – krampflösend, verdauungsfördernd, appetitanregend, Schleim lösend, antibakteriell

Anwendungsgebiete:

Fenchel wird auch oft mit Anis gemischt, der ähnlich wirkt. Er hilft bei Blähungen, Völlegefühl und leichten Krämpfen. Er beruhigt bei Entzündungen der oberen Luftwege (Katarrh) und die Bronchien bei Husten und löst den Schleim. Außerdem wirkt er aufgrund des Inhaltsstoffs Fenchon antibakteriell. Er soll bei Sängern beliebt sein, da er angeblich auch gegen Heiserkeit hilft. Auf jeden Fall unterstützt er stillende Mütter, da er die Milchproduktion steigert.

 

Käsepappel - reizlindernd auf Schleimhäute

Anwendungsgebiete:

Malve, in Tee-Form besser bekannt als Käsepappel bekämpft durch Schleim- und Gerbstoffe Erkrankungen der Atmungsorgane. Diese Schleimstoffe legen sich wie ein Schutzfilm auf entzündetes Gewebe, beruhigen und schützen es wirkungsvoll. Anwenden kann man es bei Entzündungen und Erkrankungen im Mund- und Rachenraum z.B. bei Heiserkeit/rauer Stimme, Kehlkopfentzündung, aber auch im Magen-Darm-Bereich. Und keine Angst, so eklig „Schleimstoff“ auch klingen mag , man merkt beim Teegenuss nichts davon. Im Gegenteil, Käsepappeltee ist durchaus angenehm zu trinken!

 

Melisse - entspannend, beruhigend, krampflösend, aufmunternd, (appetit-) anregend, virushemmend, antibakteriell, pilzhemmend, schmerzstillend, schweißtreibend, kühlend, menstruationsfördernd, verdauungsfördernd

Anwendungsgebiete:

Melisse beruhigt das Nervensystem und hilft dadurch bei Nervosität im Allgemeinen, nervösen Herzbeschwerden, Unruhe, Reizbarkeit, Angstzustände,
Schlafstörungen und vielen anderen nervlich bedingten Beschwerden.

Durch ihre bakterien- und virushemmenden Eigenschaften hilft sie auch bei Erkältung, Fieber, Grippe, Bronchitis und auch Lippen-Herpes. Auch bei Kopf- Ohren- Zahn und anderen Schmerzen hilft sie, sowie bei Menstruations- und Wechseljahrbeschwerden. Sie lindert auch Rheuma und Gicht, Sodbrennen und vieles mehr.

 

Salbei – desinfizierend, antibakteriell entzündungshemmend, Immunstärkend, Nervenstärkend, schweißhemmend u.v.m.

Anwendungsgebiete:

Salbeiblätter enthalten ätherischen Öle, Gerb- und Bitterstoffe, die desinfizierend und heilend wirken. Deswegen wird es häufig bei Entzündungen im Mundraum, wie Zahnfleischentzündung, oder bei Halsschmerzen angewendet, z.B. als Spülung, oder Gurgellösung. 

Außerdem hilft es bewiesenermaßen bei nicht chronischen Magenproblemen, oder beim Reizmagen-Syndrom. Dazu gehören Krämpfen, Blähungen, unregelmäßige Verdauung, Appetitlosigkeit etc. Ansonsten stärkt er das Immunsystem und das Nervensystem. Denn Salbei mildert Stress, hilft dabei zu entspannen, und behebt chronische Ermüdungserscheinungen.

Salbei ist auch ein sehr hilfreiches Kraut für Frauen, egal ob junges Mädchen, oder Frau in den
Wechseljahren. Er hilft übrigens nicht nur bei hormonell bedingten Schweißausbrüchen, sondern ist generell schweißhemmend.

 

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Das waren natürlich nur ein paar von vielen Beispielen.
Man könnte diese Liste natürlich fast endlos weiterführen, es gibt wirklich eine Riesenauswahl von heilenden und helfenden Kräutern, Blättern, Blüten usw. Von den Klassikern Hagebutte, Pfefferminz, über Zinnkrauttee, grünen Tee bis hin zum exotischen Roiibos.

 

Selbstverständlich gibt es auch sehr gute Mischungen, wie zum Beispiel den Brust-Husten-Tee oder Entspannungstees, Aufmunternde Tees, Hilfe bei Durchfall, bei Blasenentzündung und sehr vieles mehr, die durch die Kombination mehrerer Kräuter und anderer natürlicher Inhaltsstoffe (zb. Blüten etc.) noch besser helfen können.


Wichtig ist auf jeden Fall, auf Qualität zu achten, denn nur dann kann auch die Wirkung garantiert werden. Sehr wichtig ist natürlich auch, wie schon erwähnt auf Wechselwirkungen zu achten, ob man gegen etwas allergisch ist (z.B. Lippenblütler), sowie ob eine Frau schwanger ist, oder stillt. Auch wenn alles Natur pur ist, bedeutet das nicht, dass man nichts zu beachten hat! Arzneitee darf man außerdem nicht über einen zu langen Zeitraum hindurch trinken.
Warnhinweise auf der Verpackung beachten!

Wenn man sich ein bisschen in das Thema einliest und beraten lässt, findet man noch viele Tipps und interessante Infos rund um das Thema Tee und wie er uns hilfreich in allen Lebenslagen zur Seite stehen kann. Es lohnt sich bestimmt!

 

Rezeptidee:
Wie wäre zur Abwechslung mal damit selbst einen „Spezialtee“ zu kreieren, ganz nach Bedarf und persönlichen Vorlieben. Man kann Beispielsweise einen Tee mit Gewürzen, wie Zimt, Nelken, Muskat etc. verfeinern (wenn man es dabei nicht übertreibt). Oder klassisch mit einem Schuss Zitronen – oder Orangensaft, der uns zusätzlich einen Vitaminkick verpasst. Hier noch ein Rezept, passend zur kalten Jahreszeit. Kalorienarm, Stoffwechselanregend, Vitaminreich, wärmend, antiseptisch und so einiges mehr…

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Man nehme:
Frischen Ingwer – gründlich waschen, eventuell schälen und wenn man mehr Schärfe möchte, in Scheiben schneiden.
Mit Kochendem Wasser übergießen und ca. 10 Minuten ziehen lassen – Wenn man möchte vor dem übergießen Tee dazugeben – je nach Geschmack und gewünschter Wirkung - (Bei grünen Tee, der sehr gut zu Ingwer passt, erst wenn das Wasser ein wenig abgekühlt ist dazugeben. Oder extra den Tee zubereiten und dann später dazu mischen)


Während der Ingwertee zieht, eine Zitrone, Orange oder andere Zitrusfrucht auspressen. Wenn der Tee lange genug gezogen hat, den Saft dazu leeren.
Den Tee mit etwas Zimt würzen (bzw. gibt es auch schon Zimt als „Tee“, man kann also auch stattdessen so einen Teebeutel mitziehen lassen) und mit ein wenig Honig süßen (nimmt auch die Schärfe, falls es einem doch „to hot&spicy“ ist)
P.S.: Die leckere Teekreation eventuell durch ein Sieb gießen, vor allem, wenn man einen offenen Tee dazu gemischt hat, oder auch keine Ingwerstückchen etc. in seiner Tasse will ;) Und nun über den Tag verteilt genießen.

 

 

Lasst es euch schmecken und kreiert doch auch euer persönliches Lieblingsrezept!

 

 

 

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