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Internationale Studien haben diese Frage klar beantwortet: Ja! Übergewicht wirkt sich tatsächlich auf das Gehalt aus und sogar auf die Chancen intern befördert zu werden, oder einen neuen Job zu finden.

 

Interessant ist, dass nicht nur etwa die H√§lfte der betroffenen, √ľbergewichtigen Arbeitnehmer diese Situation so wahrnehmen, sondern auch etwa ein Drittel aller Befragten mit einem BMI im Normalbereich diese Aussage unterst√ľtzt.

 

Ist das Ergebnis dieser Umfragen √ľberraschend? Vielleicht nicht, denn obwohl mittlerweile, z.B.  fast die H√§lfte aller Menschen in Deutschland, als √ľbergewichtig gelten, zieht √úbergewicht im allt√§glichen Leben, immer noch sehr oft negative Aufmerksamkeit auf sich.  

 

Unsere Gesellschaft arbeitet, eigentlich heutzutage haupts√§chlich in sitzenden T√§tigkeiten . K√∂rperliche Fitness ist deswegen oft keine Voraussetzung mehr, seinen Job gut zu machen. Trotzdem halten sich viele Klischees: Dicksein wird bewusst, oder unbewusst mit Faulheit gleichgesetzt, mit einem Mangel an Selbstbeherrschung und Schw√§che.

M√§nnliche Angestellte berichten zum Beispiel geh√§uft, dass sie oft negativ auf ihr Gewicht angesprochen werden. Und mehr als die H√§lfte der √ľbergewichtigen Befragten berichten, dass sie sich in ihrem Team ausgeschlossen f√ľhlen.

 

Doch obwohl m√§nnliche Angestellte, vermehrt √ľber solche negativen Erfahrungen berichten, sind es doch √ľbergewichtige Frauen die noch mehr unter finanziellen Einbu√üen leiden. Eine US-Studie von 2004 befand beispielsweise, dass bei Frauen 33 Kilogramm √úbergewicht, 9% weniger Gehalt bedeuten k√∂nnen. Hier in Deutschland verdienen √ľbergewichtige Frauen bis zu 12% weniger.

 

Auch wenn diese Zahlen, den Forschern bekannt sind, die Gr√ľnde f√ľr diese Form der Diskriminierung sind bis jetzt nicht gekl√§rt. Diese Problematik, bzw. deren Ursache, wurde noch nicht wirklich erforscht. Doch man vermutet, das das Klischee ‚Äěwer dick ist muss wohl auch faul sein‚Äú , eine der Ursachen sein k√∂nnte. Es wird auch gerne in Erkl√§rungsans√§tzen  verwendet, allerdings wird dies dann diplomatischer ausgedr√ľckt: √úbergewichtige Arbeitnehmer seien z.B. einfach ‚Äěweniger produktiv‚Äú, da sie  m√∂glicherweise, h√§ufiger unter Krankheiten leiden. Dies scheint aber keine ausreichende Erkl√§rung zu sein, denn wie k√∂nnte man so erkl√§ren, dass Frauen von dem Problem st√§rker betroffen sind als M√§nner.

 

Nach unseren Gesetzen darf im Prinzip niemand aufgrund seines √Ąu√üeren diskriminiert werden. Aber obwohl diskriminierendes Verhalten aufgrund von Herkunft, Geschlecht oder sexueller Orientierung, bereits als No-Go gilt (zumindest theoretisch), wird Diskriminierung aufgrund von √úbergewicht oft nicht als solche gesehen. Vielleicht liegt es zum Teil daran, dass in den Medien immer noch schlank=erfolgreich propagiert wird. Ein anderer Grund kann auch sein, dass viele Menschen aus verschiedenen Gr√ľnden, entweder nie Probleme mit ihrem K√∂rpergewicht hatten, oder sehr hart f√ľr eine schlanke Figur arbeiten und nicht verstehen k√∂nnen, wenn andere nicht die gleichen Resultate erreichen, bzw. √ľberhaupt anstreben.

 

Vielleicht w√§re ein hilfreicher L√∂sungsansatz, sich bei Gehaltsverhandlungen vor Augen zu halten, dass es sich dabei um einen Dialog handelt. Nat√ľrlich kann auch gute Vorbereitung vor einem Bewerbungsgespr√§ch, oder einer Gehaltsverhandlung nie schaden!  Man sollte sich von seiner besten Seite pr√§sentieren und seine F√§higkeiten und sein Engagement betonen. Vermeintliche Schw√§chen, oder alles was einem als solche ausgelegt werden k√∂nnten, kann man durch gut vorbereitete Argumente und vielleicht auch mit ein wenig Humor, in St√§rken umkehren, oder beweisen, dass sie die Produktivit√§t keinesfalls beeinflussen.

 

Es ist nat√ľrlich nicht einfach, wenn man von der Gesellschaft immer wieder zu sp√ľren bekommt, dass man nicht (gen√ľgend) respektiert wird. Trotzdem ist es einen Versuch wert, beim n√§chsten Gespr√§ch ganz bewusst nach etwas mehr Geld zu fragen. Falls der Gehaltswunsch abgelehnt wird, so kann man immer noch nach den Gr√ľnden daf√ľr fragen. Vielleicht wird man dann doch noch eine positive √úberraschung erleben wenn das gegegn√ľber kein echtes Argument in der Hand hat‚Ķ

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Mark Twain

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