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Arthrose bei Übergewichtige

 

Bei Arthrose handelt es sich, um die weltweit am weitesten verbreitete, degenerative Gelenkskrankheit. Mediziner sprechen von Arthrose, wenn die Knorpelschicht eines Gelenks nach und nach zerstört wird. Unsere Gelenke ermöglichen es uns, Bewegungen auszuführen.

 

Der Knorpel im Gelenk erfüllt dabei eine wichtige Aufgabe: er dämpft harte Bewegungen. Bei starker Belastung verteilt er die Last gleichmäßig über das Gelenk und verhindert so, dass unsere Knochen aneinander reiben.

 

Wird der Knorpel zerstört, fehlt dieser natürliche Schutz vor Reibung und natürlich geht dies mit Schmerzen einher. So verliert der Patient nach und nach seine Mobilität. Es handelt sich hierbei um einen schleichenden Prozess, der im Prinzip jedes Gelenk im Körper betreffen und viele Ursachen haben kann. So kann zum Beispiel auch nur ein einziges Gelenk betroffen sein, oder gleich mehrere.

 

Viele Menschen denken bei Arthrose nur an eine Alterserscheinung und es ist in der Tat so, dass sie oft im Alter als Verschleißerkrankung auftritt. Aber auch jüngere Menschen können von Arthrose betroffen sein. Bei der „primären Arthrose“ beispielsweise, verursachen genetische Faktoren eine, Erkrankung des Gelenks ohne, dass es andere ersichtliche Gründe für die Erkrankung gibt.

Andere Faktoren die, die sogenannte „sekundäre Arthrose“ hervorrufen können, sind Verletzungen (beispielsweise nach Unfällen), Krankheiten wie Rheuma, Fehlbelastungen des Gelenks, oder auch Übergewicht.

 

Bei Arthrose sind oft die Hand-, Finger-, Schulter-, Hüft-, Knie- und Fußgelenke, mitunter auch die Wirbelsäule betroffen. Ist ein Patient übergewichtig, oder leidet sogar an Adipositas, müssen gerade diese Gelenke wesentlich härter arbeiten und der Verschleiß wird begünstigt. Laut der Deutschen Arthrose-Hilfe „[wird vermutet], dass etwa 50 Prozent aller Arthrose-Patienten ihre Krankheit aufgrund langjähriger, hoher Beanspruchung erleiden“.

 

 

Den Beginn der Arthrose bekommen Betroffene, meist nicht wirklich mit und so ist das erste Symptom, welches sich äußert oft Belastungsschmerz nach stärkerer Beanspruchung, zum Beispiel nach dem Sport. Leider gehen Patienten erst einmal von einer Überlastung aus und tendieren dazu, das Problem auf die leichte Schulter zu nehmen und vielleicht noch das betroffenen Gelenk zu schonen. Je weiter die Krankheit fortschreitet, desto unbeweglicher und steifer werden Patienten und Bewegungen sind dann mit immer stärkeren Schmerzen verbunden. Irgendwann kommt der Punkt, an dem Schmerzen zum Normalzustand werden. Es kann auch immer wieder zu entzündlichen Phasen kommen, man nennt es auch „aktivierte Arthrose“.

In dieser Phase schwillt, das Gelenk an und wird heiß, was sich meist durch starke Schmerzen bemerkbar macht. Falls es schon so weit ist, dass eine aktivierte Arthrose vorliegt, kann ihnen ihr Arzt auch schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente, sowie Physiotherapie verschreiben.

 

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Arthrose ist leider nicht heilbar. Der Aufbau des Gelenks und all seinen Bestandteilen verändert sich mit Fortschreiten der Krankheit immer mehr. Im späten Stadium der Krankheit, kommt unter Umständen sogar eine Operation in Frage. Man sollte also nicht zu lang zögern zum Arzt zu gehen um rechtzeitig mit eindämmenden und entzündungshemmenden Maßnahmen zu beginnen, um das Fortschreiten der Arthrose so gut es geht zu verzögern.

Gerade für übergewichtige Patienten ist die schleichende Entwicklung der Arthrose problematisch. Oft nimmt man sich ja vor, eine Diät in Angriff zu nehmen und mehr Sport zu machen. Wenn man dann aber in seinem Bemühen von Schmerzen zurückgehalten wird, wirkt dies sehr demotivierend. Dabei stehen die Chancen gut, dass Abnehmen den Verschleiß der Gelenke verlangsamt.

Wenn Bewegungen schon regelmäßig schmerzen, ist es deshalb sicherer dies mit seinem Arzt zu besprechen. Falls die Diagnose tatsächlich Arthrose lautet, sollte man zunächst versuchen das betroffene Gelenk regelmäßig zu fordern, da dies eine bessere Durchblutung gewährt und der Knorpel so mit Nährstoffen versorgt werden kann.

 

 

Gegebenenfalls muss man seine Bewegungsgewohnheiten etwas anpassen und eine Sportart wählen, die etwas sanfter für die Gelenke ist (wie beispielsweise Schwimmen). Natürlich, sollte man es aber auch mit der Bewegung nicht übertreiben. Sondern auch Ruhepausen einplanen. Eine ausgewogene Balance zwischen Belastung und Entlastung und auch eine gesunde, ausgeglichene Ernährung mit mäßigem Fleischkonsum tragen hilfreich dazu bei, das Fortschreiten der Arthrose einzudämmen.

Fleisch und tierische Fette, enthalten Arachidonsäure, die Entzündungsprozesse her fördert. Als entzündungshemmend hat sich dagegen, zum Beispiel die Omega-3 Fettsäure bewährt. Aber auch andere Fettsäuren helfen gegen Entzündungen und sind nicht nur in Seefischen, sondern auch in Kapselform erhältlich. Übrigens fördern Massagen, Krankengymnastik, Moorbäder und dergleichen mehr, ebenfalls die Durchblutung der Gelenke.

 

Zur Linderung der Beschwerden, gibt es übrigens noch zahlreiche pflanzliche Präparate, die sowohl entzündungshemmende, schmerzlindernde und andere positive Wirkungen haben.

 

 

Fragen sie in der Apotheke ihres Vertrauens ruhig mal nach.

 

 

Ein gesundheitlicher Beitrag aus persönlicher Sicht und Erfahrung, ersetzt keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung! Bei gesundheitlichen Beschwerden und Fragen, auf jedem Fall an einen Arzt wenden. Wir können keine Verantwortung und Haftung für Folgeschäden und Verletzungen übernehmen.

Falls du gute Ärzte kennst und weiterempfehlen möchtest (egal aus welchem Bundesland) würde ich mich freuen, wenn du uns kurz SCHREIBEN würdest.

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