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Ein nicht ganz ernst gemeinter Ratgeber…

Habt ihr das auch so satt?

 

 Jedes Jahr pünktlich, vor den ersten so richtig warmen Sonnenstrahlen, sind auf fast jedem Frauenmagazin reißerische Überschriften in Neonfarben zu lesen, die plakativ über ein superschlankes Model gedruckt sind. Titel wie: „10 Kilo weniger -  in 10 Tagen!“ „Abnehmen mit Suppen, Kartoffel, Nudeln etc.“,

 „Abnehmen mit Genuss“, oder „20 Kilo weniger in 2 Wochen“ und allerlei solch wahnwitzige und doch irgendwie, auch verlockende Versprechungen?

Ich sage dazu:  NIEDER mit diesem Diätenwahn!!! Ich bin für Überschriften wie : „15 Kilo in 10 Tagen - der leckerste Weg um rasch zuzunehmen“, oder „Zunehmen in Rekordzeit – 100 % Erfolgsgarantie!!!“ und „Plus 20 Kilo in 2 Wochen mit Pasta, Schokotorten & Co!“ usw. Man könnte ja jetzt richtig ins Schwärmen kommen.

Und deshalb verrate ich euch mal, ein paar super Geheimtipps (allesamt erfolgreich getestet!) -  die euch garantiert helfen, die ersehnten Kurven, kuscheligen Rundungen und gemütliche Schwimmreifen in kürzester Zeit zu erreichen und zu behalten! Das Programm ist zwar nichts für zart besaitete, aber mit der richtigen Einstellung und Willenskraft kann man alles schaffen! 

 

 

Wenn die innere Bereitschaft da ist, kann nun der NMD-Day (Nieder Mit Diäten-Tag) kommen.

Genaugenommen liegt der Schlüssel zum Erfolg schon beim Einkauf im nächsten Supermarkt.

Wenn man Zuhause die richtigen Lebensmittel auf Lager hat, funktioniert alles andere fast von ganz alleine! Als erstes muss man natürlich konsequent! die Küche bis zum letzten Winkel durchforsten und alles, auch nur im Entferntesten gesunde und kalorienarme, verbannen. Ohne Wenn und Aber! Weg mit dem ungezuckerten Müsli, Datteln und Mandeln als Schoko Ersatz (als ob das ein Ersatz wäre…) Gemüse und ähnlichem (Mais der auf die Pizza gestreut wird, ist natürlich erlaubt und darf bleiben). Solche Ablenkungen in seiner Reichweite zu haben, wäre kontraproduktiv.

 

Beim Einkauf im Supermarkt gilt es, sich zunächst auf die Zutaten für das nächste Frühstück zu fokussieren.

 

Auch wenn das Vollkornbrot im Supermarktregal echt verlockend aussieht, oder das gesunde Basis-Müsli einem entgegenlacht, sollte man sich auf das Richtige konzentrieren: Semmel, Brioche, Kipferl, Croissants…ein bisschen Auswahl ist ja zum Glück vorhanden. Wichtig ist auf jeden Fall, auf Weizenmehlprodukte, am besten mit Zucker auf der Zutatenliste, zu achten. Nun fehlt noch der richtige Belag. Sehr geeignet sind z.B. Marmelade, oder ein allseits bekannter und beliebter schokoladiger Aufstrich. Die, die es pikant mögen, können kalorienreiche Aufstriche mit Salami, oder anderen fetten Wurstsorten, kombinieren. Margarine darf auch in den Einkaufswagen, weil Butter doch eher als gesund eingestuft werden muss. Also wenn man schon Butter nehmen muss, dann bitte wenigstens reichlich davon. Niemals den Fehler machen, Avocado, oder gar Topfen als Butter-, oder Margarineersatz aufs Brot zu schmieren!

 

Wenn man den Luxus genießen kann, in aller Ruhe frühstücken zu können, (sollte ja zumindest einmal in der Woche möglich sein) kann man mit seinem Programm sofort beginnen. Statt fadem Kräutertee, der noch dazu auf nüchternem Magen getrunken, den Stoffwechsel unnötig anregen würde was der Gewichtszunahme eher abträglich ist, wäre es angebracht den Morgen gleich mit einer heißen Schokolade mit ordentlich Schlagobers drauf, zu beginnen. Morgenmuffeligkeit, oder gar Stress, kann nicht als Ausrede gelten! Wozu gibt es schließlich Kakao aus dem Kühlregal und Sprühsahne!!! Die kann man auch ins Büro mitnehmen und als kleiner Bonus, sind noch Zusätze enthalten, welche die Gewichtszunahme fördern. Als kleinen Nachttisch nach dem Frühstück, empfehle ich statt Obst, Donuts, Krapfen, Buttercremetorte oder zur Not auch eine Tafel Schokolade.

 

Ein Wort zur Vorsicht: Es kann natürlich vorkommen, dass man anfangs gewisse Probleme mit der Bewältigung der hier empfohlenen Nahrungsmenge hat, vor allem wenn man sich vorher schon längere Zeit mit gesunder Ernährung schlechte Gewohnheiten angeeignet hat. Doch bitte nicht aufgeben! Der Körper muss sich natürlich wieder langsam an dieses Pensum gewöhnen. Man kann die Menge einfach schrittweise steigern, beispielsweise mit ein bis zwei Keksen nach dem Frühstück anfangen und es Tag für Tag steigern, bis man wieder problemlos auch noch ein, zwei Stück Torte schafft - nach dem Frühstück. Ihr werdet sehen, der Körper gewöhnt sich schneller als man denkt.

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Weiter geht es dann mit den Vorräten für Mittag und Abendessen. Da heißt es vorsichtig sein, denn es lauern überall versteckte Fallen. Oft wird man gleich am Eingang mit verführerisch arrangiertem, buntem Obste und Gemüse zu Fehlkäufen verleitet. Da hilft nur Augen zu und durch, bis man sicher in der Süßwarenabteilung angekommen ist, wo man sich gleich auf das Richtige fokussieren kann. Wenn es doch zu einem Schwächemoment in der Gemüseabteilung kommt, kann man ja immer noch zu Kartoffeln, oder Karotten greifen. Aber Achtung! Wenn schon so ein Fehlkauf passiert, dann bitte die Situation durch die Zubereitungsart retten. Das heißt, Kartoffeln nicht bloß kochen und mit Petersilie würzen, sondern wenigstens zu Pommes verarbeiten. Karotten auf keinen Fall roh verzehren, sondern kochen und mit reichlich Butter genießen. Es ist zwar noch immer nicht der Idealfall, aber so kann man wenigstens das Schlimmste verhindern.  

 

Angenommen man hat es, ohne auf die fiesen Tricks reinzufallen, bis zu den Süßwaren geschafft, heißt es systematisch vorzugehen (Liste schreiben!) um nichts, Wichtiges zu vergessen. Es ist gut, jedes Regal genau durchzusehen – lasst euch da ruhig Zeit - um sich für zu Hause und unterwegs (ja, auch an das muss man denken) gut einzudecken. Meine Empfehlungen für zwischendurch - und auch sehr praktisch in der Handtasche für unterwegs, wären: Schokoriegel, Gummibärchen und auch nicht zu verachten: Müsliriegel! Dann natürlich diverse Kekse, Schnitten etc. die zu keinem Kaffee fehlen sollten, den man im Laufe des Tages trinkt. Zur Abrundung des Mittagessens, oder auch als kleine Stärkung zwischendurch, eignet sich natürlich immer noch die klassische Schokolade, wobei es besser ist zu Vollmilch Sorten zu greifen, die am besten noch eine gute Füllung haben. Meiden sollte man dagegen dunkle „hochprozentige „ Sorten, also so 50% - 70% Schokolade. So und nun noch an das Betthupferl denken. Da hat man dann die Qual der Wahl…Aber man braucht sich nicht zieren, man muss sich in dem Fall nicht nur für eine Sache entscheiden, sondern man kombiniert am besten alles was einem schmeckt.

 

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Das wäre jetzt erledigt und falls man beim Ausräumen an der Kassa merkt, dass man was vergessen hat, gibt es ja noch ein paar Süßigkeiten in den kleinen Regalen, direkt über dem Kassenband ( ich  vermute man will damit die Kunden versöhnen und von den manipulativen Tricks, wie sie z.B. in der Gemüseabteilung angewandt werden, ablenken).

 

Aber halt! Eine Sache mit viel Potential hätten wir fast vergessen: Das Trinken! Lästige Gesundheitsfanatiker wollen uns einbläuen, einfach nur fades Wasser zu trinken oder auch noch ungezuckerten (bääh) Kräutertee. Zur Unterstreichung Ihrer Argumente läuft jedes dünne Model, ständig mit einer kleinen Wasserflasche rum.

 

Aber wir können auch in dieser Hinsicht ein paar Bonuspunkte, bzw. ein paar zusätzliche Gramm auf die Hüften, für uns holen. Mit Säften, oder noch besser Limonaden. Also schnell noch zur Getränkeabteilung hasten und mit Eistee und anderen leckeren Säften und Limonaden versorgen.

 

Tipps:

  • Bitte keine zu langen Essenpausen, wir wollen unseren Insulinspiegel immer möglichst hoch halten, das hindert nämlich die Fettverbrennung
  • Wasser nur im Notfall trinken – gezuckerte Säfte bevorzugen
  • Keine Mandeln, Nüsse etc. als Snack, außer sie sind ordentlich mit Schokolade ummantelt

 

Na gut falls jetzt jemand trotz allem, ein paar Kilo verlieren will, kann er natürlich auch alles entgegengesetzt machen. Aber bitte dann nicht im Nachhinein jammern, wenn man sich dann neu einkleiden muss, weil die Kleider flattern!

 

 

 

Disclaimer: Ein gesundheitlicher Beitrag aus persönlicher Sicht und Erfahrung, ersetzt keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung! Bei gesundheitlichen Beschwerden und Fragen, wende dich auf jedem Fall an einen Arzt. 

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