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Nebel, Regen, Kälte,frühe Dunkelheit (dank der allseits beliebten Zeitumstellung;) grauer Himmel, und die Stimmung am Boden…. Ja der Herbst ist schon längst ins Land gezogen. Aber muss man das wirklich negativ sehen? Nein muss man natürlich nicht!

 

Wie meistens im Leben, kommt es zum größten Teil auf die eigene Einstellung an, ob wir glücklich sind oder nicht. Klar, an manchen Tagen „muss“ das auch mal sein dürfen, dass man sich so richtig schön in Selbstmitleid badet, und dabei bloß von niemanden mit Tendenziell guter Laune, gestört wird! Aber wenn man generell eine solche Sicht auf das Leben hat, dann wird man an allem etwas Schlechtes finden. Im Winter stört uns.... zu viel Schnee oder gar kein Schnee, in der Früh die Windschutzscheibe frei kratzen, oder bibbernd in der Kälte stehen und auf den Zug warten…im Frühling, das man sich wieder Gedanken um seine Figur machen muss, keine Ausrede mehr hat seine Fenster nicht zu putzen etc. Im Sommer natürlich die unerträgliche Hitze und die lästigen Insekten, Sonnenbrand, Stau, usw und so fort….

Wie man sieht, kann man es also mit Leichtigkeit schaffen sich jederzeit unzufrieden oder gar unglücklich zu fühlen, obwohl noch nicht mal was Schlimmes passiert ist. Indem man sich nur auf das Negative konzentriert.

 

 

Aufmunterung

 

Keine Frage es gibt unangenehme Erlebnisse,  oder Situationen die uns belasten - und das kann durchaus auch das Wetter sein - daher ist es völlig normal, wenn man mal ein bisschen Aufmunterung braucht. Aber genau das ist es: Aufmunterung!   

 

Das AUF in dem Wort Aufmunterung kann man ruhig als AUFforderung verstehen, nicht liegenzubleiben, sondern AUFzustehen und etwas zu tun was einem wieder Kraft gibt und für gute Stimmung sorgt. Oder sich ganz bewusst die schönen Dinge der jeweiligen Jahreszeit oder Situation in den Sinn (auf)rufen, denn „Wer suchet der findet…“ sowohl im negativen als auch im positiven Sinn… 

Und da es wirklich nicht angenehm  ist (schon gar nicht für unsere Mitmenschen) ständig als unzufriedener Miesepeter durchs Leben zu gehen, der an allem etwas auszusetzen hat, sollte man eher im Positiven Bereich suchen.

Man kann es nämlich auch so sehen: Herbst! Das bedeutet Zeit für gemütliche, gesellige Runden, Spieleabende, goldene Herbstsonne (ja, der Himmel ist überhaupt nicht immer grau!), herrliche Farbenpracht in der Natur, eine wunderbare Zeit für Wanderungen und Spaziergänge, kuschelige Filmabende mit dem/der Liebsten oder guten Freunden, mit einer dampfenden und duftenden Tasse Tee in den Händen, aus dem Fenster schauen, während draußen die bunten Blätter still auf den Boden schweben, Maroni- und Kürbiszeit, mit dem/r besten Freund/in  gemütlich im Lieblingskaffee sitzen und sich ein Tortenstück gönnen, denn es gibt keinen Stress mit der Strandfigur bis zum Frühling ;) Und besonders schön für uns Frauen, gemütlich im kuscheligen Hausanzug mit dicken Socken und der Lieblingsschokolade, unter einer warmen Decke, im Bett lesen.

Es gibt natürlich noch vieles mehr was man aktiv gegen den Herbstblues tun kann! 

Hier ein paar Konkrete Tipps:

 

Spaziergänge oder eine Wanderung machen. Bitte nicht auf das ungemütliche Wetter ausreden, denn wir benötigen Tageslicht, damit unsere Vitamin D Vorräte aufgefüllt werden, wir brauchen frische gesunde Luft (klar in der Stadt schwieriger, aber es gibt ja Parks!) und wir brauchen es sicher auch für unsere emotionale Gesundheit, auch mal anderen Reizen ausgesetzt zu sein als nur ständig die eigenen 4 Wände oder unseren Schreibtisch im Büro, oder das, wo wir ansonsten beschäftigt sind, anzustarren. Außerdem gilt das ja auch als Sport, wenn man einen zügigen langen Spaziergang macht! Und wenn es dann manchmal, so herrliche Tage gibt wo die Herbstsonne die bunten Farben so richtig zum leuchten bringt und der Himmel so blau strahlt…da gibt es gar keine Ausrede mehr! Raus, in den nächsten Laubhaufen springen und die Blätter knistern hören… 

Aber auch bei ein bisschen Regen muss man nicht auf seinen Spaziergang verzichten. Einfach gut einpacken, Lieblingsschirm aufspannen und los geht´s. Denn das Tageslicht das wir brauchen um richtig wach zu werden, schafft es sogar durch eine dichte Wolkendecke zu uns. Außerdem fühlt man sich richtig erfrischt, nachdem man eine Runde an der kühlen Luft gedreht hat. Und wer mit Kindern unterwegs ist, weiß wieviel Spaß es macht mit Ihnen in kleine und große Pfützen zu hüpfen (Gummistiefel und Regenhose wären da natürlich von Vorteil) und dann freut man sich schon auf seine warme Stube, einen heißen Kakao oder Tee und eine heißes (Fuß-) Bad. Einfach herrlich!



Kreativ sein. Wenn das Wetter doch zu nasskalt ist, oder man schon brav seine Runden gedreht hat, kann man negative Gedanken, mit vielen tollen Bastel- und Deko Ideen (schon allein im Netzt gibt es unzählige und wirklich schöne Tipps und Videos diesbezüglich) vertreiben. Bei vielen Basteleien können auch die Kinder mitmachen, womit man dann gleich 2 sinnvolle Dinge auf einmal miteinander verknüpfen kann. Wenn man etwas „geschaffen“ hat, an dessen Anblick man sich eventuell auch noch erfreut, dann hat man ein kleines Erfolgserlebnis und die Stimmung hebt sich automatisch. Selbst wenn mal etwas nicht so toll hinhaut, dann einfach mit Humor nehmen und das nächste Projekt starten. Wie wäre es zum Beispiel damit, ein nettes Präsent für jemanden zu basteln, der selbst etwas Aufmunterung braucht? Wenn wir da es auch noch schaffen unsere Kinder mit einzubeziehen, hat das auch noch den positiven Nebeneffekt, dass sie lernen an andere zu denken, was sie mal später zu einfühlsameren Mitmenschen macht. Womit wir auch schon beim nächsten Punkt wären.

 

An andere denken. Es ist erwiesen, dass es Menschen die für andere da sind, viel besser gelingt trotzt Sorgen und Problemen, gelassener und positiver zu sein. Sogar für die eigene Gesundheit und natürlich auch für die des „Umsorgten“, ist liebevolle Fürsorge nur positiv. Und es bewahrheitet sich immer wieder : „Geben macht glücklicher als empfangen!“. Manchmal sind es auch nur Kleinigkeiten die man für andere tun kann. Zum Beispiel jemanden die Tür aufhalten, freundlich grüßen, ein nettes aufrichtiges Lächeln, den Kollegen mal einen Kuchen mitbringen. Oder der Freundin, die gerade Stress hat ein kleines individuelles Entspannungs-Package zusammenstellen, der Mama einen schönen Blumenstrauß mitbringen, den Großeltern helfen, oder einsamen Seelen etwas Zeit widmen. Manchmal reicht auch eine nette Sms oder eine hübsche Karte mit paar netten Worten. Obwohl das nur „Kleinigkeiten“ sind, können sie bei uns und unserem Gegenüber trübe Gedanken verfliegen lassen, und innere Ruhe und Zufriedenheit auslösen.

 

Sich selbst Gutes tun. Um seine Mitmenschen lieben zu können, sollte man zuerst sich selbst lieben, so sagt man. Natürlich nicht zu sehr… Also alles ausgewogen und gesund. Hört sich leicht an, ist es aber oft nicht. Schließlich kennen wir uns ja selbst meistens ziemlich gut bzw., vielmehr unsere Fehler und schwachen Seiten. Aber gut das ist ein anderes Thema. Ein erster Schritt zur gesunden Selbstliebe, ist es sich auch mal was zu gönnen. Das muss jetzt aber nicht in irgendeinem Shoppingexzess ausarten – kann aber natürlich ;)) – und es muss überhaupt gar nichts mit Geld ausgeben zu tun haben. Zeit für sich, um zur Ruhe zu kommen, ein heißes Bad im Kerzenschein genießen, ein laaanges Telefonat mit der Freundin, zur Lieblingsmusik lautstark mitsingen und abshaken, ein ausgedehnter Spaziergang mit einem lieben Menschen, oder einfach ein Nickerchen, etwas lesen, in Ruhe einen Tee trinken, seinem Hobby frönen, nur für sich etwas leckeres kochen usw und so fort. Da hat jeder sicher 1000 Einfälle (meine sind zugegebenermaßen eher weiblicher Natur). Auf jeden Fall sollte man auch mal etwas genießen, nur für sich. Ganz ohne schlechtes Gewissen. Denn zuvor haben wir ja schon an „die Anderen“ gedacht und etwas für sie getan.

 

Dankbarkeit! „He?! Was soll mir das denn bringen?? Und außerdem wofür genau, soll ich bitte dankbar sein?!? Dafür, dass ich frühmorgens im Dunkeln zur Arbeit muss und dann wieder im Dunkeln nach Hause fahr, nachdem mich die Kunden/Kollegen genervt haben. Oder dafür, dass mich den ganzen Tag die Kinder vollquengeln, und der Haushalt eine echte Sisyphusarbeit ist? Oder dass ich jenes oder dieses durchmachen muss usw. und so fort…“ Halt! Stopp! Solchen negativen Gedanken darf man nie zu lange nachgeben (auch wenn das zugegebenermaßen nicht leicht ist) sondern sein Leben mit Dankbarkeit betrachten.
Man kann dazu auch sagen “ ich dreh einfach alles um.“ In etwa so „Ich muss in der Früh aufstehen weil ich eine Arbeit habe und so, mich und meine Familie versorgen kann! Ich bin manchmal müde vom Quengeln der Kinder, weil ich überhaupt welche haben „darf“, die mein Leben bereichern! Ich muss aufräumen und putzen, weil ich überhaupt ein Dach über den Kopf habe! Ich muss zwar grad, eine schwierige Zeit durchmachen, kann mir aber Hilfe holen und werde vielleicht dadurch einfühlsamer anderen gegenüber, oder lerne etwas dazu! Usw und so fort…“ Schließlich ist das alles nicht selbstverständlich! Also genug Gründe um dankbar zu sein!
Natürlich ist das nicht immer leicht, und bitte nicht verwechseln mit der Einstellung, mancher ( „gar nicht nerviger“) Mitmenschen, dass man immer „happy“ sein kann, wenn man nur will und eigentlich ist eh immer alles „super“. Nein, verständlicherweise kann man nicht immer gut drauf sein, und es ist auch ganz sicher nicht alles was uns so passiert, super. Sicherlich gibt es auch Situationen, die uns sehr zusetzten können, oder wir etwas Zeit brauchen um das was uns belastet zu verdauen. Aber wenn wir unser Leben mit mehr Dankbarkeit betrachten und uns darauf besinnen was wir Gutes haben, tun wir uns nur selbst einen Gefallen. Und den Freunden und Familienmitgliedern die sich dann nicht ständig ein Gejammer a lá „ich bin der ärmste Mensch auf der Welt, weil…“ anhören müssen auch. Schließlich bringt es nichts ständig auf andere neidisch zu sein und sich nur zu bedauern, denn, wenn wir etwas ändern können dann sollten wir das auch tun, anstatt nur zu jammern. Und wenn es nicht möglich ist, etwas zu ändern, dann eben auf das was auch nur irgendwie positiv ist besinnen! Nur ein Wort zur Vorsicht dazu : Wenn man unter echten Depressionen leidet, ist das natürlich etwas anderes, da es sich um eine Erkrankung handelt. Man braucht dann eventuell professionelle Unterstützung, um damit zurechtzukommen.


Urlaubserinnerungen auffrischen. Leider dauert es noch etwas bis zum nächsten Sommerurlaub, aber warum nicht jetzt die schönen Erinnerungen die man an den letzten Urlaub hat, wieder auffrischen? Zum Beispiel in geselliger Runde Fotos anschauen, Urlaubs Anekdoten erzählen und dabei schon das nächste Reiseziel planen. Oder sich endlich die Fotos nochmal durchschauen, die schönsten entwickeln lassen und in der Wohnung aufhängen. Am besten dort wo wir sie täglich, oft im Blick haben, und so immer wieder an die salzige Meeresluft, das Rauschen der Wellen, oder den grandiosen Bergblick, das gute Essen und anderes Schönes aus dem Urlaub erinnert werden.

 

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Apropos gutes Essen…der Herbst und auch der Winter sind doch die idealste Zeit im Jahr, um neue Rezepte auszuprobieren. Denn mal ehrlich wer möchte bei 40 Grad im Schatten neue Back- und Kochrezepte ausprobieren?! Na eben! Natürlich kann man Gerichte aus dem Urlaub nachkochen, aber es ist ja jetzt zum Beispiel auch grad Kürbiszeit. Was man da alles ausprobieren kann! Und endlich kann man sich auch wieder über eine heiße, wohltuende Suppe an einem kalten, verregneten Tag freuen! Mit sinkenden Temperaturen steigt auch wieder die „Backlust“, was am meisten unsere "lieben Kleinen", oder Kinder aus dem Verwandten- und Bekanntenkreis die wir mit unserem Backwerk beschenken, freut :)


Sportlich sein. Ja, den inneren Schweinehund sollten wir überwinden. Denn schließlich müssen die Kekse die wir gebacken haben - eigentlich für die Kinder;) wieder runter von unseren Hüften. Entweder an der frischen Luft sportlich aktiv sein, oder im Club/Studio/Kurs mit anderen trainieren. Hauptsache es macht Spaß und man tut gleichzeitig was für die Gesundheit und eine positive Stimmung. Nach dem Sport fühlen wir uns garantiert besser, und wir schlafen auch gut. Als Ergebnis davon, fühlen wir uns energiegeladen(er) und einfach gut drauf!


Wenn wir zumindest einige dieser Tipps ausprobieren um unsere Stimmung zu heben, dann tun wir automatisch auch unserem Immunsystem was Gutes, das jetzt ja besonders beansprucht wird. Zusätzlich können wir darauf achten noch mehr gesunde, saisonale Nahrungsmittel zu uns zu nehmen um auf der sicheren Seite zu sein. Was wir tun können, wenn es uns leider trotzdem mal erwischt, darüber ein anderes Mal.

Also raus an die frische Luft, nett sein zu anderen, sich Gutes tun und positiv bleiben!


„ Wenn Du Apfel-Samen säst, erntest Du Äpfel. Wenn Du positive Gedanken in deinem Geist säst, erntest Du positive Ergebnisse in Deinem Leben“ – Justin Perry-

 

 

 

Ein gesundheitlicher Beitrag aus persönlicher Sicht und Erfahrung, ersetzt keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung! Bitte wendet euch bei gesundheitlichen Beschwerden und Fragen, auf jedem Fall an einen Arzt. Wir können keine Verantwortung und Haftung für Folgeschäden und Verletzungen übernehmen.

Falls du gute Ärzte kennst und weiterempfehlen möchtest (egal aus welchem Bundesland) würde ich mich freuen, wenn du uns kurz SCHREIBEN würdest.

 

 

Kommentare zu Mit 8 Tipps positiv durch den Spätherbst

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