Um dir das bestmögliche Service anbieten zu können, verwendet diese Website Cookies. Wenn du diese Plattform nutzt, stimmst du der Verwendung von Cookies zu.

In deinem Browser kannst du jederzeit die Cookie Einstellungen deaktivieren. Weitere Informationen

 

 

Wenn uns jemand fragen würde, wovor wir Angst haben, fallen uns vermutlich sofort viele Sachen ein.

  

Neben den größten Ängsten eines Menschen wie z.B. einen geliebten Menschen zu verlieren, Krankheiten, Naturkatastrophen, vom Partner verlassen zu werden,  oder seine Arbeit, vielleicht sogar sein hab und Gut zu verlieren usw. plagen viele von uns, auch viele scheinbar banale Ängste wie z.B. von anderen abgelehnt zu werden, ausgelacht/ausgespottet zu werden, als Versager dazustehen etc.

 

Daraus resultierend, machen wir uns zum Beispiel viele Gedanken darüber, was andere über uns Denken.

 

Ängste machen sich bemerkbar durch Atembeschwerden, Herzrasen, Schlafstörungen oder auch Scham. Die Symptome sind (bei jedem) verschieden und können unser Leben sehr beeinträchtigen. Doch weit mehr als die Hälfte aller Betroffener, nimmt keine Hilfe in Anspruch, bzw. sehen sie es auch, als nicht notwendig an, diese Ängste zu behandeln.

Das Unterbewusstsein arbeitet völlig unabhängig von unserem Verstand. Es ist die Heimat unserer Gefühle und Emotionen. Manchmal können wir uns selbst gar nicht erklären, warum wir auf eine bestimmte Art fühlen oder handeln.

Wir haben beispielsweise Angst vor etwas, von dem wir gar nicht wissen, dass wir uns davor fürchten. Wir haben sogar vor Dingen Angst, vor denen wir wissen, dass sie eher ungefährlich sind beispielweise Spinnen, Mäuse oder Prüfungsangst.

Wir haben Angst vor dem Scheitern, meiden Risiken und bleiben daher lieber dort stehen wo wir uns befinden, auch wenn wir nicht zufrieden sind.

 

Ängste sind nicht nur schlecht, sie sorgen in vielen Fällen als „Motivation“ auch dafür, dass wir uns bestmöglich vorbereiten um in einer neuen Situation nicht zu versagen.

Die Versagens-Angst treibt uns beispielweise dazu eine Ansprache gut vorzubereiten.

So viele Menschen ringen aber täglich mit verschiedenen Ängsten die sie ständig im Alltag begleiten und beeinträchtigen.  Mir persönlich hat es an vielem gemangelt und vieles hat mir Angst bereitet deswegen habe ich erst einmal lernen müssen mich selbst zu lieben. Du verstehst sicher, dass es nicht um die Selbstverliebtheit geht, sondern dass du deine schönen Seiten und stärken siehst/erkennst. Es ist ein langer Prozess.

Ich habe mir vieles erkämpfen und überwinden müssen wodurch ich im Nachhinein sagen muss, dass ich dadurch, viel erreichen konnte nachdem mir bewusstgeworden ist, dass ich etwas tun und in meinem Leben verändern musste. Es ist mir klar geworden, dass ich zu viel mehr in der Lage bin als ich geglaubt habe. Und dass gilt auch für Dich! Du musst etwas verändern, wenn du nicht so weiterleben möchtest, oder du findest dich mit deiner „Beeinträchtigung“ (was auch immer das ist) ab, womit du aber langfristig nicht glücklich bist.

 

"Bekämpfe deine Ängste 

Lass dich nicht von „Killerphrasen“ aufhalten, wenn dir Menschen zum Beispiel – vielleicht sogar ganz wohlmeinend - sagen; „das schaffst du nicht“ oder „das hat schon mal jemand versucht und es ist nicht gut gegangen!“ Oft hört man die erste Phrase aber, von sich, an sich selber.

Wir versagen wegen dem was passieren könnte. Setzte dich deinen Ängsten aus, so wirst du immun dagegen. Kein Scherz! Glaube mir, ich spreche aus Erfahrung. Entschließ dich sie zu Bekämpfen. Oder du bist vielleicht so ein Mensch, der sich gerne selbst bemitleidet, und gar nicht aus seiner Bequemlichkeitszone raus möchte.

Manche möchten gerne das Opfer sein, um jammern zu können, erschaffen sich ihre eigene Welt und ihre Realität in der sie sich sicher fühlen. Fühlen sich nur sicher, in ihrer Komfortzone die sie ungern verlassen möchten. Alles beim Üblichen zu lassen ist einfacher. Meine Geschichte vom Mobbing habe ich schon erzählt, und der Fehler war für mich eindeutig bei den Anderen zu finden. Mein Bruder fand den Fehler aber bei mir, dass ich das mit mir hab machen lassen. Ich musste mich verändern.

 

Was kannst du gegen Angstzustände tun.

Furcht und innerer Widerstand lähmen,….. denn was du erwartest, ziehst du auch magisch an. Ist es nicht so? Um der Angst den Wind aus den Segeln zu nehmen beschreibe so genau wie möglich so eine Situation in der du dich befindest, deine Gefühle und deine Gedanken dazu was vorgefallen ist. Damit raubst du der Angst einen Teil ihrer Macht über Dich.


Analysiere die Angst:

Welche Symptome fallen dir auf?

Was sind die Ursachen deiner Angst und Panikattacken?
Was denkst du in dem Moment?
Was genau passiert mit deinem Körper?
Welche Emotionen fühlst du?


Beschreibe für dich eine unangenehme Situation die vorgefallen ist, um an dieser schlechten Eigenschaft zu arbeiten.

Situation genau beschreiben

Mögliche Lösung

Beispiel:

 

Kollege hat mich vor anderen Kollegen angemotzt, bin gedemütigt worden und ich konnte nicht sofort reagieren.

Ein Zusammentreffen mit diesem Kollegen verursacht mir Ängste.

Beispiel:

 

Werde meine Schlagkraft/ Rhetorik und Selbstbewusstsein durch Seminare und Hörbücher verbessern um sofort Verbal zu kontern um als Gewinner aus der unangenehmen Situation raus zu gehen.

 
 
 

 


Hinweis zu Übungen:

Früher habe ich nie die Übungen aus Büchern durchgeführt (aus welchen Gründen auch immer) die ich gelesen habe, aber ich möchte dir etwas sagen; Es ist ein gewaltiger Unterschied, wenn du Übungen wirklich mitmachst. Es ist ganz anders eine Übung durchzuführen, statt sie nur im Kopf kurz durchzuspielen. Wenn du dir Notizen machst und aufschreibst, was dabei in dir vorgeht, wird dir klar, dass diese Zeilen von DIR selber kommen, aus deinem Innersten. Und der Nebeneffekt ist, dass du es nicht vergisst, im Gegensatz zu dem, wenn du eine Übung nur kurz im Kopf durchgehst.

 


Langfristige Lösungen:

  1. Baue dein Selbstbewusstsein auf. (siehe auch Selbstbewusstsein stärken)
  2. Steigere deine eigene Wertschätzung und handle eigenverantwortlich
  3. Mache dich nicht von anderen Menschen abhängig und hoffe nicht, dass sie sich um deine Probleme kümmern und sie lösen
  4. Mache mutige Schritte in denen du Courage ausüben musst
  5. Treffe Entscheidungen außerhalb deiner Komfortzone
  6. Hör auf darüber nachzudenken was andere über dich denken
  7. Setzte dich deinen Ängsten aus, und du wirst immun dagegen
  8. Furchtlosigkeit erringen über das angemessene, bewusste und intuitive Handeln
  9. Sei nicht so streng mit dir selber und akzeptiere dich mit den Fehlern die du hast. Jeder macht Fehler und hat Ängste, wir Menschen sind nicht vollkommen
  10. Höre auf deinen Körper und nehme dir eine Auszeit, mache Entspannungsübungen und treffe Freunde mit denen du über alles sprechen kannst

 

 

 

Analysiere deine Stärken und verwende diese, um gegen deine Angst vorzugehen:

Mache dir Gedanken darüber,  welche Stärken du hast. Jeder hat Stärken und Fähigkeiten, die andere vielleicht nicht haben. Meine ist z.B. Kreativität, ich habe für mich herausgefunden, dass ich diese Fähigkeit in vielen verschiedenen Bereichen nutzen kann. Du hast sicher Hobbies oder Kenntnisse über Themen, die dich schon seit langem beschäftigen.

Ich habe Angst vor vielen verschiedenen Sachen, wie zB. Sprechen vor anderen Menschen. Ängste, Schweißausbrüche und Hose flattern kenne ich sehr gut, aber ich habe bei mir auch die Eigenschaft „Mut“ entdeckt, was mich dazu bewegt doch etwas auszuprobieren wovor ich eigentlich immense Angst habe.

Schwindelgefühle, Ängste runter zu fallen, kenne ich bei Höhenangst, deswegen war es eine riesen Herausforderung für mich mit jemanden zusammen auf einem hohen Gerüst, am eigenen Haus zu arbeiten. Ich sah es als eine Art Übung. Ich konnte nicht am Gerüst gehen, sondern bewegte mich langsam auf meinen 4 Buchstaben hin und zurück. Am letzten Tag jedenfalls, war es schon viel besser, ich kletterte am Gerüst herum wie ein Affe auf einem Ast. Naja fast… :-)

 

 

 

 

Übung:  Kopfkino

Unser Gehirn ist manipulativ, das wollen wir jetzt positiv für uns ausnutzen. Hast du schon mal den Begriff Kopfkino gehört? Jeder von uns stellt sich Sachen in Bildern vor. Du kannst dir die schlimmsten aber auch die schönsten Szenarien im Kopf durchspielen.

Stell dir vor, du sitzt in einem Kino und betrachtest ein schlimmes Szenario, dass dir Angst macht, auf einer Leinwand.


Stell dir vor wie du dasitzt und dich in den Sessel schmiegst, du fühlst den Boden unter deinen Füßen. Vielleicht die kühle Luft der Klimaanlage.
Nun entspann dich, deinen Körper, deine Füße, deine Arme und deine Schultern. Atme tief ein und langsam wieder aus.


Du siehst nun einen Film, ein unangenehmes Szenario, dass dir passiert ist.

Dieses Bild das du vor dir hast, wandle nun in einen Schwarzweiß Film um und stell dir vor wie alles abläuft.  

Jetzt aber fahre den Film rückwärts ab, spiele den Film vor und zurück ganz schnell. (Du kannst alles in deinem Kopf so abspielen wie du möchtest)

Nebenbei hörst du nun eine Circus Musik. Wenn in diesem Szenario eine Person vorkommt, die dir Probleme macht, kannst du dir vorstellen wie du ihr einen Strohhut mit einer Blume aufsetzt. Vielleicht noch eine komische Bemalung im Gesicht, wie ein Clown.

Während dieser Film abläuft kannst du dir auch vorstellen wie ein lustiger rosa Elefant mit blauen runden Flecken durchläuft. (du siehst was alles möglich ist in deinem Kopf :-)
Nun nehmen wir eine andere Position oder Perspektive ein; stell dir nun vor wie du dich selber in diesem Kino sitzen siehst, mit einem Lächeln im Gesicht, weil der Film langsam lustig wird. Das ganze wird nun harmloser und verliert an Intensität.


Jetzt stell dir nun vor wie du diese Vorstellung, in deinen Gedanken immer und immer wieder von dir wegstoßt und hörst dabei so einen Laser Ton, wie in einem science fiction Film und du stoßt es immer weg von dir, in Bruchteilen von Sekunden. Sollten noch andere Gedanken oder Gefühle dazu auftauchen stoße diese wie in dem Beispiel von dir ab.


Dir muss bewusst sein, dass du dieses "Drehbuch" nach deinen Vorstellungen immer besser ausbauen kannst.

Mit dieser Therapie hat Richard Bandler schon vielen Menschen bei Panik Attacken geholfen.



Kurzfristige Lösung:

  • Bereite dich so gut es geht, vor einer bestimmten, unangenehmen Situation vor und packe es an. Alleine der Fakt, dass du deine Angst angepackt hast, macht dich zum Sieger. (Selbst wenn du versagst, denn jeder macht Fehler)
  • Inzwischen gehe ich solche Situationen, die mir etwas Angst machen, absichtlich an um weiter an mir und an meiner Persönlichkeit zu arbeiten.
  • Wenn dir wieder in deinen Gedanken eine schreckliche Situation auftaucht, halte dir vor Augen „Stop“ !    Einfach nur STOP
  • Denke an die Farbe GRÜN und GELB: Farben haben verschiedene Auswirkungen auf uns, deswegen sehe und genieße ich gerne die Farben, die uns die Natur bietet.
  • Sei nicht so streng mit dir selber und akzeptiere dich mit den Fehlern die du hast.

 

Spreche dir folgende Affirmationen vor (mache es einfach immer wieder):

Ich bin ruhig und entspannt, nichts bringt mich aus der Ruhe.
Ich bin selbstbewusst und kompetent und mache sehr gute überlegte Entscheidungen.
Ich werde alles im Leben erreichen was ich mir vornehme.
Ich bin gesund und glücklich.

 

Du kannst auch die Selbstbewusstseins Übungen durchführen aus diesem Artikel und du kannst dir auch diese Phrasen im Auto laut vorsagen oder still in deinen Gedanken im Büro oder wo auch immer.

 

 

 

"Ein letzter Gedanke  

Deine derzeitige negative Einstellung wurde geformt durch Gedanken und erlebte Emotionen.

Unser Selbstbild und unsere Gewohnheiten gehen Hand in Hand, ändere das eine so änderst du automatisch das andere.

Wenn du dein Selbstbild änderst (die Art wie du im Innersten über dich selber denkst) dann änderst du deine Gewohnheiten.

Wenn du deine Gewohnheiten änderst dann änderst du dein Selbstbild. Genieße dein Leben und tue dir gutes, denn du hast es verdient. 


Unser Verhalten, unsere Gefühle und Antworten sind Gewohnheitsbedingt. Meistens kennenn wir unsere schlechten Gewohnheiten und wissen dass wir etwas daran ändern sollten. Wenn du vielleicht keine persönlichen Ziele hast, wirst du vermutlich keine oder nur kurzfristige Freuden im Leben haben.

Wenn du einen mutigen Schritt wagen möchtest, mache ein Seminar, dass dich interessiert oder gehe ins Fitnesscenter, denn dort kennt sich fast keiner persönlich und gleichzeitig tust du dir etwas Gutes. Trainierst dein Selbstbewusstsein und dein Körper. Dir muss klar sein, dass viele die gleichen oder ähnlichen Probleme haben wie du, du bist nicht der einzige oder einer von wenigen die Ängste vor verschiedenen Sachen haben.

Schaffe dir ein neues Selbstbild von dir und du wirst nach ein paar Jahren, wenn du das jetzt angehst sagen, dass du nicht mehr der gleiche Mensch wie vorher bist. Fange mit dem an was du schon immer in deinem Leben machen wolltest, dadurch wirst du einen gewaltigen Schub bekommen.

Jeder hat Ängste, aber Mutig ist der, der trotz Angst, Schritte setzt. Angst ist etwas, dass dich voranbringen kann!

 

 

Verwende einen „Schmerz“ als Schub, als Anstoß um dort zu starten wo du gerade bist.

 

Zum Ausprobieren:

Tue etwas wo du sicher bist, dass es schiefläuft bzw. wovor du Angst hast. Sehe es als Übung, auch wenn es schiefläuft oder du Angst davor hast. Erstens hast du schon mal gewonnen, da du den Mut hattest es auszuprobieren und beim nächsten Mal wirst du es schon kennen und weniger Angst davor haben.

 

 

Zum Nachdenken: 

Welchen Schritt zu tun ist notwendig, damit sich etwas in deinem Leben verändert?

Hier ist ein gutes Video, auf das ich gestoßen bin, über Glaubenssätze 📹

 

 

➲ Wenn du Angst hast aus der Blase raus zu gehen, taste dich langsam raus und wenn du ausgetreten bist (aus deiner Angst), liegt es dann bei dir ob du wieder zurückwillst oder ob du weitergehen willst.

 

     Stärke startet von Innen!

          Uschrift

 

 

 

Dieser Artikel beruht auf eigene Erfahrungen, Wissen aus verschiedene Seminare und Büchern, ersetzt falls notwendig, keine psychotherapeutische und/oder medikamentöse Behandlung. Es kann nicht beurteilt werden ob es notwendig ist, einen Arzt aufzusuchen.

 

 

 

  Bildnachweis: CCO Lizenz_pixabay.com

 

 

Kommentare zu Ängste bekämpfen und überwinden

Verfasse den ersten Kommentar
Bitte einloggen, um einen Kommentar zu schreiben